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Web-Entwicklung · UI/UX-Design

Wikidata Geo-Explorer

SPARQL für alle, die kein SPARQL schreiben wollen

Wikidata enthält Millionen von Objekten mit geografischen Koordinaten – Denkmale, Museen, Skulpturen, Bahnhöfe. Der Zugang dazu führt allerdings über SPARQL, und diese Hürde ist für viele hoch genug, um die Daten ungenutzt zu lassen.

Aufgabe

Den Bestand ortsbezogen erschließen, ohne Abfragesprache vorauszusetzen – und dabei den Weg zur Abfrage offenhalten, statt ihn zu verbergen.

Umsetzung

Ein Ort wird über die Wikidata-Suche mit Autovervollständigung gewählt; die Koordinaten stammen aus der Eigenschaft P625 der ausgewählten Entität. Alternativ genügt ein Klick auf die Karte, der Ortsname wird dann per Reverse-Geocoding ergänzt. Der Suchradius ist zwischen 1 und 50 km frei wählbar und als gestrichelter Kreis sichtbar.

Die erzeugte SPARQL-Abfrage lässt sich vor dem Ausführen ansehen und kopieren – damit wird das Werkzeug nebenbei zur Lernhilfe für den Wikidata Query Service. Die Treffer erscheinen als Marker mit Label, Q-ID, Entfernung und, sofern vorhanden, dem Bild aus P18. Bedienoberfläche, Suche und Reverse-Geocoding lassen sich zur Laufzeit zwischen Deutsch, Englisch, Französisch und Chinesisch umschalten.

Ergebnis

Eine einzige HTML-Datei ohne Build-Schritt und ohne Backend. Sie lässt sich lokal öffnen, auf beliebigen Webspace legen oder als Ausgangspunkt für eigene Anpassungen nehmen.

Ein ähnliches Vorhaben?

Erzählen Sie mir davon – ich melde mich mit einer ehrlichen Einschätzung zu Aufwand und Machbarkeit.

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